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Ab Mai endet die Aussetzung der Insolvenzpflicht

Insolvenz

Im Corona-Jahr 2020 ist die Zahl der Pleiten in Deutschland trotz der Schließungen von Hotels, Restaurants, Einzelhändlern und div. anderen Bereichen um 15,5 Prozent zum Vorjahr gesunken.

Die Amtsgerichte meldeten mit 15.841 Unternehmensinsolvenzen den tiefsten Stand seit 21 Jahren.

Aussetzung der Insolvenzpflicht gilt bis April 2021

Die im Frühjahr letzten Jahres von der Bundesregierung beschlossene Aussetzung der Insolvenzpflicht sollte eigentlich bereits im Herbst aufgehoben werden, dann aber erstmals auf  Ende 2020 verschoben, später nochmal auf 01.02.2021 und letztendlich auf den 01.05.2021 vertagt.

In den letzten Monaten galt diese Ausnahmeregelung jedoch nur noch für einen kleinen Kreis der Unternehmen, nämlich die, die auf Auszahlungen von Hilfsprogrammen warteten, was wiederum bei anderen Geschäftsführern gar nicht angekommen ist und diese sich damit zuletzt noch strafbar machen.

Sorgt die Aufhebung der Insolvenzpflicht jetzt für die große Pleitewelle?

Ob das Ende der Ausnahmeregelung jetzt für die große Pleitewelle sorgt, dürfte sich alsbald zeigen. Expertenmeinungen nach, wird diese wohl noch nicht gleich losbrechen, da es noch eine ganze Reihe von anderen Hilfspaketen und Unterstützungen, mit denen sich eine Großzahl an Unternehmen sich noch eine Weile über Wasser halten kann. Am Ende der Saison 2021 wird sich dann zeigen, ob Deutschland der 4. Welle entkommen kann.

Mehr Informationen erhalten Sie in der Zeitschrift Wirtschaftswoche.

Quelle: Wirtschaftswoche

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