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Geschäftskonto und Privatkonto - Wo ist nur das ganze Geld geblieben?

Kontoauszug

Heute besuchen wir die Friseurmeisterin (Jungunternehmerin) Sonja Sonnenschein. Sonja hat sich zu Beginn des Monats selbständig gemacht. Sie hatte immer von ihrem eigenen Friseursalon geträumt und nun war es endlich soweit. Ein kleines Ladengeschäft, sehr gemütlich eingerichtet, mit drei Stühlen und Spiegeln, die so angeordnet waren, dass sich ihre Kundinnen gegenseitig sehen und miteinander ein Schwätzchen halten konnten. Denn Sonja legte Wert auf eine entspannte und dennoch angeregte Atmosphäre in ihrem Salon, und außerdem konnte sie so konzentriert ihrer Arbeit nachgehen und musste nicht selbst für Konversation sorgen.

Wie Sonja es schaffte, einen Überblick über ihre Finanzen zu gewinnen durch die Trennung von Geschäftskonto und Privatkonto !

Bis jetzt hatte Sonja als Angestellte bei einer großen Friseurkette gearbeitet und immer am Monatsende ihr sicheres Gehalt überwiesen bekommen. Sie wusste, dass es in diesem Monat anders sein würde und sie ab jetzt selbst dafür verantwortlich war, sich um ihre Einnahmen und Ausgaben zu kümmern. Zu Beginn hatte sie ein sehr mulmiges Gefühl bei dem Gedanken, jedoch nun hatte sie das Team von der LiFoS GmbH, das sie immer um Rat fragen konnte und der ihr dabei half, das Ganze richtig anzugehen. Jetzt wurde geklärt: Geschäftskonto – Privatkonto: Wo ist nur das ganze Geld geblieben?

Trennung von geschäftlichem und privatem Konto

Da war zum Beispiel als erstes die Frage: Welches Konto sollte sie denn nehmen? Bisher hatte sie nur ein Girokonto, auf dem das Gehalt einging und von dem alle regelmäßigen Ausgaben abgebucht und überwiesen wurden. LiFoS GmbH hatte ihr geraten, für den Friseursalon nun auf jeden Fall ein neues Kontokorrentkonto (= Girokonto bei Arbeitnehmern) einzurichten und darüber alle geschäftlichen Einnahmen und Ausgaben abzuwickeln.

Sie hatte zuerst bei ihrer Hausbank nach einem Geschäftskonto gefragt, wo man ihr sehr entgegen kam, da man sie dort bereits seit vielen Jahren kannte. Irgendwann bekam sie jedoch das Gefühl, zu transparent zu werden, wenn alle Konten bei derselben Bank lagen. Daraufhin holte sie sich Informationen von anderen Banken und beantragte schließlich das Geschäftskonto für den Friseursalon bei einer Privatbank, die ihr ebenfalls gute Bedingungen einräumte, wie zum Beispiel einen ausreichenden Kontokorrentkredit (= Dispokredit für Unternehmer).

Liquiditätsplan bzw. Budgetplan erstellen

Nun hatte sie ihre privaten von den geschäftlichen Finanzen getrennt, was, wie ihr das Team vom LiFoS GmbH erklärte, auch dem Finanzamt zeigte, dass sie unternehmerisch dachte und handelte. Jedoch hatte sie damit noch keinen wirklichen Überblick über ihre Finanzsituation. Beim Blick auf den Kontoauszug konnte sie zwar erkennen, wie viel Geld sie zur Zeit zur Verfügung hatte, aber sie hatte noch keinerlei Kenntnis darüber, welche Verbindlichkeiten und Außenstände noch auf sie warteten. Daher hatte ihr das Team von der LiFoS GmbH geraten, einen Liquiditätsplan bzw. Budgetplan zu erstellen. Diesen sollte sie für das jeweils aktuelle Geschäftsjahr aufstellen und ihn dann auf die einzelnen Monate runter brechen, so dass sie für jeden Monat genau wusste, wie viel sie erwirtschaften musste, um ihre Kosten zu decken.

Nun war Sonja zwar gelernte Friseurmeisterin, aber sie hatte keine Ahnung, wie sie einen solchen Budgetplan erstellen sollte. Dabei konnte ihr zum Glück wieder die LiFoS GmbH helfen. Das LiFoS-Team stellte mit ihr alle Verbindlichkeiten zusammen, die sie im laufenden Jahr hatte.

Die Jungunternehmerin Sonja muss sich selber ein monatliches "Gehalt" zahlen!

Unter den Verbindlichkeiten waren nicht nur die Kosten für die Miete des Ladengeschäfts und die Produkte, die sie regelmäßig bezog, sondern auch die auf die Jahre umgelegten Kosten für den Kredit, den sie für die Einrichtung des Salons aufgenommen hatte, sowie auch die Zahlung eines monatlichen "Gehalts" (Privatentnahme) an sie selbst. Das war für Sonja neu, sich selbst ein "Gehalt" zu überweisen.

Sie dachte, sie würde sich nach Bezahlung der Ausgaben einfach eine bestimmte Summe vom restlichen Betrag, der sich auf dem Geschäftskonto  befinden würde, nehmen und auf ihr privates Girokonto überweisen. Natürlich hoffte sie, dass es sich hierbei um einen stattlichen Betrag handeln würde und so hatte sie sich im Vorfeld überhaupt keine Gedanken darüber gemacht, was wäre, wenn sie von diesem Betrag nicht einmal ihre privaten Ausgaben begleichen konnte oder im schlimmsten Fall nichts oder ein negativer Betrag übrig bleiben würde.

Aus diesem Grund meinte das LiFoS-Team, sollte sie sich überlegen, wie hoch ihr Gehalt sein müsste, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten und diesen müsste sie dann als Ausgabeposten in ihrem monatlichen Budget kalkulieren.

Gute Übersicht mit dem Liquiditätsplan bzw. Budgetplan

Nachdem die Ausgaben und Verbindlichkeiten so schwarz auf weiß vor ihr standen, bekam Sonja nun doch ein etwas flaues Gefühl, ob sie überhaupt in der Lage wäre, diesen Betrag wieder einzunehmen. Doch das LiFoS-Team konnte sie schnell wieder beruhigen. Im Gegenteil, sagte das Team, nun wüsste sie genau, wie viel sie pro Monat einnehmen müsste und könnte jederzeit während des laufenden Monats erkennen, ob sie ihr Budget einhalten könnte oder gegebenenfalls mit Werbemaßnahmen oder durch die Annahme zusätzlicher Aufträge höhere Einnahmen erzielen müsste. Sonja war nicht nur beruhigt, sondern fühlte sich dadurch hoch motiviert, denn sie hatte nun das Gefühl, jederzeit die Höhe ihrer Einnahmen selbst steuern zu können, was sie ungemein beflügelte.

Rücklagen müssen gebildet werden

Mit einem Anflug von Humor bemerkte das LiFoS-Team, dass sie genügend Einkommen generieren muss, da sie ja nicht nur die monatlichen Kosten zu decken hatte, sondern darüber hinaus auch noch Rücklagen für mögliche Steuernachzahlungen oder geschäftlich schwierige Zeiten bilden müsste und fügte diese Rubrik gleich als zusätzlichen Posten ihrem Ausgabenbudget hinzu.

Die wichtigsten Punkte

Nun wusste Sonja, wie viel sie tatsächlich jeden Monat erwirtschaften musste, um mit einem beruhigenden Gefühl im Salon zu stehen und machte sich noch schnell eine Liste über die wichtigsten Punkte:

  • Geschäftliche von privaten Ausgaben trennen durch zwei verschiedene Konten
  • Budgetplan erstellen für das kommende Geschäftsjahr und auf die einzelnen Monate aufteilen (dabei auch umsatzstarke und umsatzschwache Monate berücksichtigen)
  • Eigenes "Gehalt" (Pirvatentnahme) monatlich vom Geschäftskonto auf das private Girokonto überweisen
  • Budget überwachen und rechtzeitig gegensteuern
  • Rücklagenbildung im Budget einplanen und am besten auf ein separates Konto überweisen

 

LiFoS GmbH - Unternehmensberatung und Buchführungsbüro
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