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Steuern sparen mit einem Investitionsabzugsbetrag

1 Euro

Wer in den nächsten drei Jahren eine Investition plant, kann diese bereits bei der nächsten Steuererklärung geltend machen und vierzig Prozent der Investitionssumme vom Gewinn abziehen.

Für kleine und mittelständische Unternehmen

Diese Steuerersparnis Möglichkeit dürfen sich fast alle Unternehmen bis zu einer gewissen Größe zu eigen machen. Nach § 7g Abs. 1 EStG ist diese Methode auch für Freiberufler, Personengesellschaften und GmbHs möglich. Natürlich sind dazu aber auch Voraussetzungen zu erfüllen.

Einhaltung der Vorschriften ist wichtig

Um einen Abzug des Investitionsbetrages geltend machen zu können, sollte auf jeden Fall eine Investition geplant sein. Wer nämlich nur Steuern sparen will und gar keine wirkliche Investition tätigt, der hat nach drei Jahren mit empfindlichen Nachzahlungen zu rechnen. Das Finanzamt wird dann nämlich die Steuern aus den vergangenen drei Jahren wieder zurückverlangen – zuzüglich Nachzahlungszinsen.

Nur bestimmte Investitionen möglich

Es werden grundsätzlich nur bewegliche Anlagen für einen Investitionsabzug anerkannt. Das können Fahrzeuge, Einrichtungsgegenstände oder technische Gerätschaften sein. Ausgeschlossen sind Immobilien, die Erweiterung des Kundenstamms durch Marketingmaßnahmen oder die Steigerung des Firmenwertes. Auch der Warenkauf ist in diesem Fall nicht als abzugsfähige Investition anzusehen.

Auf den Gewinn achten

Liegt der Gewinn eines Unternehmens nach der Ermittlung durch die Einnahmen-Überschuss-Rechnung über 100.000 Euro, ist kein Abzug des Investitionsbetrages möglich. Ebenfalls ausschlaggebend ist, dass das Betriebsvermögen eines Unternehmens nicht höher sein darf als 235.000 Euro. Die tatsächliche Investitionssumme darf zudem den Wert von 200.000 Euro nicht übersteigen.

Konkrete Angaben machen

Eine klare Vorstellung der Investition und am besten auch ein vorliegendes Angebot sollten dem Finanzamt ausgehändigt werden. Wer versucht, mit unklaren Aussagen bzw. Investitionswünschen einen Abzug geltend zu machen, muss damit rechnen, dass das Finanzamt diesen Wunsch aufgrund von Unklarheit verweigert. Klare Aussagen und konkrete Konzepte helfen ungemein und erleichtern nicht nur dem Unternehmer die Arbeit, sondern auch dem Finanzamt.

Mehr Informationen beim steuerlichen Berater

Das Thema des Investitionsabzuges ist gar nicht so komplex, wie es im Allgemeinen verstanden wird. Es kommt, wie so oft, auf die sorgsame Planung und Dokumentation an. Gut beraten ist der Unternehmer, wenn er seine zukünftigen Investitionen frühzeitig mit dem steuerlichen Berater abspricht, damit dieser auch entsprechend reagieren kann. So können Steuerersparnisse erkannt und genutzt werden.

Wenn Sie selber keinen Steuerberater haben, können wir Ihnen einen Guten empfehlen: Kontakt

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